Blick in den Weinberg: „Binden“ ist angesagt

Jetzt ist im Wingert das „Binden“ angesagt. Damit sich die Reben am Stock halten und nicht mitsamt der Beeren abbrechen, müssen sie angebunden werden. Bei dieser Arbeit herrscht auch ein gewisser Zeitdruck. Durch Starkregen und Sturm können die Triebe abbrechen und so fehlt der Aufbau für das nächste Jahr.
Weil es einfacher und kostengünstiger war, wurden über viele Jahre Plastikschnüre genutzt. Inzwischen besinnen sich wieder viele Winzer auf die traditionelle Bastbindung. Diese ist zwar schwerer anzuwenden, hat aber den Vorteil, dass der Bast am Boden verrotten kann ohne die Natur zu beeinflussen.
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