Vielen Dank den Sponsoren im Kinderwingert Winningen

© Kinderwingert Winningen

In diesem Jahr fanden schon drei Treffen im Winninger Kinderwingert statt. 20 Kinder zwischen 7 und 12 Jahre nahmen mit Begeisterung an den Veranstaltungen teil. Beim 2. Treffen gab es eine besondere Überraschung. Jedes Kind erhielt eine blaue Schürze und eine Kappe. Die Schürzen wurden dankenswerter Weise von der VR Bank RheinAhrEifel gesponsert und von Rebecca Lang mit entsprechendem Logo sowie Kinderwingert-Emblem hergestellt. Die Kinderwingert-Kappen stellte die Organisation der Wein- und Kulturbotschafter der Mosel zur Verfügung.
Dann gab es noch eine ganz besondere Ehrung. Die JoHo – Schängel – Stiftung aus Koblenz stiftete einen namhaften Betrag für die Aktion Kinderwingert in Winningen. Satzungsmäßiger Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Umwelt, der Jugend- und Altenhilfe des öffentlichen Gesundheitswesens und des Sports in Koblenz und Umgebung. Der Stiftungszweck ist bewusst sehr breit gefasst, um überzeugende Projekte aus verschiedensten Bereichen des regionalen bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen.

Hauptstifter ist der ehemalige Oberbürgermeister und Staatssekretär der Landesregierung Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der als Privatmann mit Unterstützung weiterer Stifter wie der Sparkasse Koblenz und Unternehmer Joachim Deboeser die Stiftung gegründet haben. In diesem Jahr war der Kinderwingert in Winningen eines von insgesamt 11 Projekten, die gefördert worden sind. Herzlichen Dank auch dafür!

Wie sind die Treffen im Kinderwingert in diesem Jahr verlaufen? Jedes Kind hatte beim ersten Treffen im Februar zwei Reben, die mit einer Schiefertafel, auf der der Name des Kindes versehen ist, zur Betreuung erhalten. Diese Reben wurden zunächst fachgerecht geschnitten und gebunden. Beim zweiten Treffen erhielten die Kinder ein Arbeitsblatt zur Rebenentwicklung. Sie trugen darauf das bisher erreichte Entwicklungsstadium ihrer Reben ein. Sie zählten an der jeweiligen Rebe die Anzahl der Triebe, die Blätter und erschienenen Gescheine. Mit dem Ausbrechen der Wasserschosse und Doppeltriebe lernten die Kinder die ersten notwendigen Laubarbeiten in einem Weinberg kennen. Des Weiteren lockerten sie den Boden unter ihren Reben und zogen dort nicht erwünschten Pflanzenbewuchs aus der Erde. Schließlich braucht die Rebe Luft und Licht, um gut wachsen zu können.
Beim dritten Treffen im Sommer war es sehr heiß. Arbeit gibt es im Sommer reichlich in den Weinbergen. Die Rebe ist ein Lianengewächs. Sie wächst immer weiter in die Höhe. Daher muss sie in Form und Richtung gebracht werden. Im Kinderwingert werden die Reben in der sogenannten Spaliererziehung am Drahtrahmen erzogen. Die Kinder steckten die Sommertriebe in den Drahtrahmen und mussten darauf achten, dass sie nicht abbrachen. Sie entblätterten die Traubenzone und entfernten wiederum Wasserschosse am alten Rebstamm.
Aufgrund der Temperaturen über 30 °Celsius ging es anschließend in den kühlen Keller des Winninger Wein- und Heimatmuseums. Dort konnten alte Keltern und Fässer bewundert werden. Die Kinder lernten das Handwerk des Küfers und des Kellermeisters kennen und durften eine kühle Traubensaft-Schorle genießen.
Im Museum endete das dritte Kinderwingert Treffen mit einer kleinen Trauben – Reben – Ausstellung sowie mit einem Ratespiel zur umfangreichen Flora und Fauna in und um die Weinberge.
Bei den jeweiligen Abschlussrunden bekommen die Kinder die Gelegenheit zu sagen, was ihnen denn am besten gefallen hat, was das Spannendste war und was sie alles erlebt und gearbeitet haben?

Zum Schluss wird immer gemeinsam der Kinder-Wingert-Spruch aufgesagt:
Die Sonne scheint, der Regen lacht,
die Rebe wächst bei Tag und Nacht.
Wir helfen mit und bleiben froh –
Im Kinderwingert sowieso!

Das vierte Treffen ist nun für Samstag, den 15. August 2026 terminiert.